Kosten pro Auftrag statt Kosten pro Anfrage
Was die Kennzahl misst
Die Kosten pro Auftrag teilen das Werbebudget eines Zeitraums durch die Zahl der Aufträge, die aus diesen Anzeigen entstanden sind. Sie beantworten die Frage, die ein Betriebsinhaber oder eine Geschäftsführung wirklich stellt: Was kostet uns ein Auftrag über Anzeigen?
Warum Kosten pro Anfrage in die Irre führen
Die Kosten pro Anfrage teilen dasselbe Budget durch die Zahl der Anfragen. Sie sinken, wenn eine Kampagne mehr Anfragen bringt, auch wenn diese Anfragen schlechter sind. Eine Kampagne mit 40 Anfragen zu je 50 € kann teurer pro Auftrag sein als eine mit 20 Anfragen zu je 100 €, wenn die zweite doppelt so viele passende Interessenten bringt.
Auch für Anfrage-Portale
Statt des Werbebudgets können Sie eintragen, was Sie monatlich für ein Anfrage-Portal bezahlen. So vergleichen Sie, was ein Auftrag über das Portal und was er über eigene Anzeigen kostet, mit derselben Rechnung.
Der Hebel: der Anteil passender Anfragen
Bei gleichem Budget und gleicher Abschlussquote ändert sich die Zahl der Aufträge direkt mit dem Anteil passender Anfragen. Diesen Anteil verbessern Ausschlüsse, ein enges Einzugsgebiet, Landingpages mit Fragen, die vorsortieren, und die Auftragsrückmeldung. Der Rechner zeigt das als Beispielrechnung mit einer Annahme, die Sie selbst einstellen.
Wie Sie die Zahlen ermitteln
Budget und Anfragen stehen in Ihrem Werbekonto. Den Anteil passender Anfragen und die Abschlussquote kennen Sie aus Ihrer Liste, Ihrer Software oder Ihrem CRM. Wenn diese Zahlen heute fehlen, ist das bereits ein Ergebnis: Dann fehlt die Grundlage, um Anzeigen nach Aufträgen zu steuern.
Was der Rechner nicht kann
Er rechnet mit Durchschnitten und einer Annahme. Er berücksichtigt keine Saison, keine Zeitverzögerung zwischen Anfrage und Auftrag und keine Wechselwirkungen zwischen Kanälen. Er ersetzt keine Auswertung Ihrer echten Daten, die wir im Konto-Check ansehen.