Leistung
Google Ads Offline-Conversions: Termine, Angebote und Aufträge zurückmelden
Wir richten ein, dass Google Ads erfährt, welche Anfragen zu Vor-Ort-Terminen oder Erstgesprächen, zu Angeboten und zu Aufträgen wurden. Standard ist das Verfahren, das Google empfiehlt: erweiterte Conversions für Leads, eingerichtet über den Google Ads Data Manager. Die Daten kommen aus Ihrem CRM, Ihrer Handwerkersoftware oder einer einfachen Liste.
- Passt für: Handwerk und B2B
- Erweiterte Conversions für Leads
- Data Manager
- CRM, Software oder Liste
Auftragsrückmeldung, hervorgehoben: Schritt 5, Rückmeldung an Google
Ausgangslage
Google Ads zählt Anfragen, nicht Aufträge
In vielen Konten ist die wichtigste Conversion „Formular abgeschickt“ oder „Anruf“. Für Google sieht damit eine Anfrage, die nie zurückgerufen wird, genauso gut aus wie eine, aus der ein Auftrag über 25.000 € wird.
Smart Bidding lernt aus genau diesem Signal. Es findet zuverlässig Menschen, die Formulare ausfüllen: Heimwerker, Preisvergleicher, Jobsuchende, Anbieter, die Ihnen etwas verkaufen wollen. Je günstiger diese Anfragen werden, desto besser sieht der Bericht aus und desto mehr Zeit verlieren Sie.
Was ist GCLID (Google Click Identifier)?Was ist Offline-Conversion?Was ist Enhanced Conversions for Leads?Was ist Consent Mode (v2)?
Lösung
Jede Stufe wird zur Conversion, mit Wert
Jede Anfrage wird mit Klick-ID gespeichert. Bei erweiterten Conversions für Leads kommen gehashte Kontaktdaten hinzu, etwa die E-Mail-Adresse aus dem Formular. Ändert sich später der Status, zum Beispiel zu „Termin“ oder „Auftrag“, geht die Meldung mit Zeitpunkt und Wert an Google Ads. Für jede Stufe gibt es eine eigene Conversion-Aktion.
Google empfiehlt, mit erweiterten Conversions für Leads zu beginnen, und bezeichnet den Import über Dateien als ältere Funktion. Der Google Ads Data Manager übernimmt die Daten direkt aus Google Sheets, HubSpot, Salesforce und weiteren Quellen. Damit funktioniert die Rückmeldung auch ohne CRM, über eine einfache Liste.
Laut Google verzeichneten Werbetreibende, die zusätzlich zur GCLID Kontaktdaten wie E-Mail-Adresse und Telefonnummer verwendeten, im Median 10 % mehr Conversions als mit dem standardmäßigen Import. Das ist eine Angabe von Google über viele Werbetreibende, keine Zusage für Ihr Konto.
Zeitfenster laut Google: Conversions mit GCLID lassen sich bis 90 Tage nach dem Klick hochladen, Conversions mit Kontaktdaten für erweiterte Conversions bis 63 Tage.
| Status | Conversion-Aktion in Google Ads | Wert |
|---|---|---|
| Passende Anfrage | Qualifizierte Anfrage | ohne Wert |
| Vor-Ort-Termin oder Erstgespräch | Termin (primär) | ohne Wert |
| Angebot verschickt | Angebot | Angebotssumme |
| Auftrag erteilt | Auftrag | Auftragswert |
Quellen
- Google Ads Hilfe: Erweiterte Conversions für Leads (öffnet in neuem Tab)
- Google Ads Hilfe: Data Manager mit erweiterten Conversions für Leads verwenden (öffnet in neuem Tab)
- Google Ads Data Manager: Unterstützte Datenquellen (öffnet in neuem Tab)
- Google Ads Hilfe: Offline-Conversion-Importe (öffnet in neuem Tab)
- Google Ads Hilfe: Häufige Fragen zum Import von Offline-Conversions (öffnet in neuem Tab)
- Google Ads Hilfe: Conversions mit Dateien importieren (ältere Funktion) (öffnet in neuem Tab)
- Google: Einwilligungsmodus (Consent Mode) (öffnet in neuem Tab)
Ablauf
So setzen wir das um
- Woche 1
Bestandsaufnahme
Konto, Conversion-Aktionen, Auto-Tagging, Formulare, Anrufmessung, CRM oder Liste und Einwilligungsmanagement prüfen.
- Woche 2
Daten erfassen
Formulare übergeben die Klick-ID und, mit Einwilligung, die Kontaktdaten für erweiterte Conversions für Leads.
- Woche 2–3
Stufen festlegen
Mit Ihnen die Stufen definieren, die gemeldet werden, und als Conversion-Aktionen anlegen.
- Woche 3–5
Rückmeldung einrichten
Data Manager mit CRM oder Liste verbinden. Jede Meldung wird geprüft und protokolliert.
- Woche 5–6
Gebotsstrategie umstellen
Optimierungsziel schrittweise auf Termine und später auf Werte umstellen, sobald genug Meldungen vorliegen.
Voraussetzungen und Ergebnis
Was Sie mitbringen
- Ein CRM, eine Handwerkersoftware mit Schnittstelle oder eine Liste in Google Sheets, in der der Status gepflegt wird
- Automatische Tag-Kennzeichnung (Auto-Tagging) in Google Ads
- Ein Einwilligungsmanagement mit Consent Mode, abgestimmt mit Ihrem Datenschutzbeauftragten
- Akzeptierte Nutzungsbedingungen für Kundendaten in Ihrem Google-Ads-Konto
Was Sie danach haben
- Conversion-Aktionen für jede relevante Stufe
- Eine überwachte Rückmeldung über den Data Manager
- Kampagnen, die auf Termine und Auftragswerte optimieren
- Ein Monatsbericht mit Kosten pro Termin, Angebot und Auftrag je Kampagne
Häufige Fragen: Auftragsrückmeldung an Google Ads
Zwischen Anfrage und Auftrag liegen bei uns oft Monate. Hilft das trotzdem?
Wir haben kein CRM. Geht das trotzdem?
Arbeiten Sie in unserem bestehenden Google-Ads-Konto?
Ist das datenschutzkonform?
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